Themen und Wissen rund um die Kosmetik

tw_couperose24.11.2015

Hautrötungen effektiv behandeln

Gut sichtbare rote Äderchen sind das klassische Merkmal der Couperose. Meist sind sie an der Nase, der Stirn und den Wangen sichtbar. Aber auch die Hände können betroffen sein. Die Veränderungen der Haut können einzeln auftreten oder sich zu einem regelrechten Geflecht entwickeln und werden oft mit Besenreisern verwechselt, mit denen sie jedoch nichts zu tun haben.

Ärzte bezeichnen die Hautrötungen auch als Teleangiektasien. Das sind Kapillargefäße, die sich erweitert haben. Vor allem für Frauen sind sie eine große Belastung. Beunruhigend ist dabei vor allem, dass sich die Couperose weiterentwickeln kann. Die Folge ist dann z. B. eine Rosaceakrankheit. Bei der Rosacea kommt es zu heftigen Gesichtsrötungen, die jucken und brennen. Schließlich entstehen kleine Knötchen, die im Gesicht und an den Händen besonders belastend sind.

Couperose und ihre Auslöser

Gefährlich ist die Couperose als Erkrankung der Haut nicht. Die Hautrötungen werden aber als große Belastung empfunden, weil sie nicht zu übersehen sind. Nur in seltenen Fällen steckt ein Krankheitsgeschehen wie eine Kollagenose oder auch eine Erkrankung der Leber dahinter.

Der Beginn der Hautrötungen zeigt sich zumeist an den Nasenflügeln oder auch an den Jochbeinen. Die unangenehmen Veränderungen können ihren Anfang aber auch an den Wangen nehmen. Es zeigen sich leichte Verfärbungen, wo die Haut zuvor noch völlig gesund schien. Die psychische Belastung ist daher groß. Selbst kleine Veränderung beim Hautbild werden als störend empfunden, auch wenn sie sich nur als leicht rötliche Wangen zeigen.

Bei der Frage nach der Ursache spielen genetische Faktoren eine Rolle. Sind Mutter, Schwester oder auch die Großmutter betroffen, steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich an, dass sich auch bei Verwandten die Rötungen eines Tages zeigen werden. Es gibt aber Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen können.

Verstärkende Faktoren für die Entstehung der Hautrötungen

Besteht die Neigung zur Ausbildung einer Couperose, kann ihre Entwicklung durch die Lebensweise deutlich beeinflusst werden. Da die Erkrankung auch begleitendes Symptom einer anderen Krankheit sein kann, ist es wichtig, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Dazu gehören Krankheitsgeschehen, die Einfluss auf die Durchblutung nehmen, allen voran Bluthochdruck. Ein Vorteil: Bei diesem Auslöser können Sie gegensteuern. Frauen, die Veränderungen an den Blutgefäßen entdecken, sollten daher auch ihren Blutdruck überprüfen lassen.

Ein weiterer Auslöser ist Alkohol. In geringen Mengen ist nicht davon auszugehen, dass Alkohol die Hautrötungen auslöst. Bei erhöhtem und vor allem dauerhaften Konsum kann sich die Störung aber entwickeln und deutlich ausbreiten. Hier ist es besonders wichtig, den Auslöser abzustellen, da weitere Folgen für die Gesundheit zu erwarten sind.

Als Ursache für die Hautrötungen kommt darüber hinaus das Kontaktekzem infrage. Der Hautarzt kann prüfen, gegen welche Substanz die Unverträglichkeit besteht. Nicht immer lässt sich ein solcher Kontakt vermeiden. Das ist vor allem dann der Fall, wenn es sich um Stoffe handelt, die verdeckt überall vorkommen können. Das gilt auch für Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel. Hier ist zu unterscheiden, ob der Auslöser das Nahrungsmittel direkt ist oder vielleicht doch eine Substanz, mit der die Speise oft in Berührung kommt. Typisch ist das bei importierten Erdbeeren, die mit Pestiziden behandelt worden sind.

Vorsicht geboten ist aber bei den sogenannten Kreuzallergien. Zu Kreuzallergien kommt es, wenn sich eine Allergie auf Stoffe ausdehnt, die eine verwandtschaftliche Nähe zum eigentlichen Allergieauslöser haben. Ein Beispiel dafür ist eine Allergie gegen Äpfel und daraus folgend eine Kreuzallergie gegen Petersilie oder auch Walnüsse.

Medizinische Behandlungsansätze gegen die Störungen

Heute muss niemand mehr eine Couperose hinnehmen. Inzwischen stehen zahlreiche Möglichkeiten der Behandlung zur Verfügung. Es ist allerdings wichtig, sich umfassend zu informieren, um den größtmöglichen Behandlungserfolg zu garantieren.

Zunächst muss der Auslöser identifiziert werden. Auf diese Weise lässt sich das Leid schon erheblich mindern, denn der Betroffene erlebt die Hautrötungen nicht mehr aus heiterem Himmel. Vorsicht geboten ist auch mit einigen kosmetischen Produkten, die zum Verdecken der Hautrötungen verwendet werden. Ein übermäßiger Gebrauch kann die Symptome noch verstärken. Experten wie Kathrin Schenk von der Versandapotheke Mediherz.de empfehlen das Produkt Antirougeurs von Avene.

Als weiteren Tipp raten Ärzte außerdem, übermäßige Wärme zu vermeiden. Vor allem heißes Dusch- oder Badewasser kann die Couperose zum Ausbruch bringen, bzw. bestehende Probleme verstärken. Das gilt auch für niedrige Temperaturen. Vor allem im Winter muss die Haut vor Kälte geschützt werden, da es sonst innerhalb kurzer Zeit zu den gefürchteten Rötungen kommen kann. Sehr auffällige Veränderungen können von einem Hautarzt entfernt werden, z. B. mit dem Einsatz eines Lasers. Meist ist der Leidensdruck entscheidend dafür, welche Maßnahme ergriffen wird.

Kosmetische Neuheiten für die Behandlung der Hautrötungen

Neben der medizinischen Behandlung der Hauterkrankung stehen auch Kosmetikprodukte zur Verfügung. Bei deren Anwendung geht es nicht nur darum, die unschönen Hautstellen zu überdecken. Auch schonende therapeutische Ansätze stehen kommen zum Einsatz und genießen einen guten Ruf bei der weiblichen Kundschaft. Die regelmäßige Anwendung ist natürlich die Voraussetzung, dass sich der gewünschte Erfolg einstellt. Außerdem ist es sinnvoll, mit der Anwendung schon im frühen Stadium der Hautrötungen zu beginnen. Dennoch kann sich eine Besserung auch noch einstellen, wenn die Mittel erst zum Einsatz kommen, nachdem sich die Couperose schon voll ausgebildet hat. In solchen Fällen kann es allerdings eine gewisse Zeit dauern, bis sich die Haut normalisiert.

Bei starken Hautrötungen empfiehlt es sich außerdem, die Behandlung auf mehreren Ebenen anzugehen. Dazu gehören auch eine Anpassung der Lebensweise und die Klärung der Ursache. So können Medizin und Kosmetik bessere Erfolge erzielen und betroffenen Frauen helfen, die Hautrötungen in den Griff zu bekommen. Dabei dienen die Mittel aus der Kosmetik der dauerhaften Behandlung, während medizinische Hilfe während eines akuten Schubs eine große Hilfe sein kann.

Das raten Experten aus der Kosmetikbranche

Auch die Kosmetikbranche hat sich dem Thema Hautrötungen angenommen. Aus gutem Grund sind die Mittel auch bei der Versandapotheke Mediherz.de gefragt. Kathrin Schenk, PTA bei Mediherz.de, rät Frauen, sich nicht einfach mit den Hautveränderungen abzufinden. „Vor allem Frauen mit empfindlicher Haut sind betroffen“, berichtet sie. „Manchmal bleibt es nicht bei den Hautrötungen, sondern es kommt zu Bläschen, die sich sogar entzünden können“. Betroffenen Frauen rät sie zu Avene Antirougeurs, einem Produkt, das bei der Versandapotheke mediherz.de erhältlich ist. Avene Antirougeurs ist für die tägliche Anwendung geeignet und exakt auf die Bedürfnisse der Haut zugeschnitten. „Natürlich enthält Avene Antirougeurs keine Parabene,“ erklärt Kathrin Schenk. Als pharmazeutisch technische Assistentin ist sie bei der Zusammensetzung von Kosmetikprodukten Expertin und kennt sich mit der Bedeutung der hochwertigen Inhaltsstoffe bestens aus. Alles ist exakt aufeinander abgestimmt und selbstverständlich werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt. So gelingt es, mithilfe von Kosmetik die Hautrötungen zu lindern.



(Foto: mediherz)
Zurück zur letzten SeiteSeitenanfang