NASENSPRAY AL 0,05% 3

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Produktbeschreibung
Anbieter:
ALIUD Pharma GmbH
Darreichungsform:
Lösung
Packungsgröße:
10 ml
Artikelnr.:
01173607
Verfügbarkeit:
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Detaillierte Produktbeschreibung

Nasenspray AL 0,05 %: Endlich frei durchatmen

Kleine Kinder, deren Nasen durch zähes Sekret verstopft ist, können sich selbst nicht helfen. Ihnen fällt das Atmen und das in der Erkältungszeit so wichtige Trinken sehr schwer. Das Nasenspray AL 0,05% ist für Kinder geeignet. Es befreit die Nase auf schnelle und unkomplizierte Art. So kommen die Kleinen zur notwendigen Ruhe, um bald wieder gesund zu werden.

Das Nasenspray AL 0,05% von ALIUD PHARMA® ist so mild und schonend, dass Kinder ab 2 Jahren damit behandelt werden können. Dennoch genügt schon ein Hub, damit sich der festsitzende Schleim verflüssigt und die Atemwege über Stunden freimacht.

Der Wirkstoff und seine Wirkung

Verantwortlich für die schleimlösende Wirkung ist der Wirkstoff Xylametazolin.

Xylometazolin wirkt direkt vor Ort und lindert die Beschwerden bei:

 

  • erkältungsbedingtem Schnupfen
  • Nasennebenhöhlen-, Mittelohr- und Stirnhöhlenentzündung
  • allergischem Schnupfen

 

Dabei bindet der Wirkstoff an bestimmte Andockstellen (sogenannte alpha-Rezeptoren) der nasalen Blutgefäße und bewirkt, dass sie sich zusammenziehen. Daraufhin schwillt die Nasenschleimhaut ab, es wird weniger Sekret nachproduziert, festsitzender Schleim gelöst und dessen Abfluss gefördert. Auf diese Weise können auch Komplikationen der verstopften Nase, wie die Ausbreitung des Infektes auf Nebenhöhlen und Ohren, verhindert werden.

 

Bereits wenige Sekunden bis Minuten nach der Anwendung tritt die Wirkung ein und hält für einige Stunden an. Die Wirkstoffkonzentration ist spezifisch auf kleinere Kinder von 2 bis 6 Jahren angepasst. Dennoch sollte die Dosierung und Anwendungsdauer von einem Arzt überwacht werden.

Wie wird Nasenspray AL angewendet?

Nachdem die Nase von Schleim befreit wurde, wird in jedes Nasenloch je ein Sprühstoß gegeben. Die Maximaldosierung sollte 3 Sprühstöße pro Tag je Nasenloch nicht überschreiten. Wenn nach 5 bis 7 Tagen keine Besserung der Schnupfensymptomatik festzustellen ist, sollte der Arzt auf eine andere Therapiemöglichkeit verweisen.

Nebenwirkungen

Das Nasenspray ist in der Regel gut verträglich; es sei denn, es liegt eine Unverträglichkeit auf einen der Inhaltsstoffe vor.

 

Im Gegensatz zu Erwachsenen kann der Wirkstoff bei kleineren Kindern im Falle einer Überdosierung leichter von der Nasenschleimhaut in den Körper übertreten und dort unerwünschte Nebenwirkungen verursachen.

 

Dann können zum Teil schwerwiegende Symptome auftreten, wie:

 

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Fieber, Schwitzen oder Frieren
  • Herz-Kreislaufstörungen
  • Atemaussetzen
  • Lethargie, Schläfrigkeit, Koma
  • Angst, Erregung, Halluzinationen, Krämpfe

 

Wird das Nasenspray länger als 7 Tage angewendet, drohen strukturelle Veränderungen der Naseninnenhaut. Im schlimmsten Fall kann der Schnupfen chronisch werden und ein dauerhaftes Gefühl einer verstopften Nase verursachen.

Sicherheitshinweise

Nasenspray AL 0,05% enthält das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid, das eine Reinfizierung, das heißt eine erneute Infektion mit dem gleichen Krankheitserreger, bei wiederholter Anwendung verhindern soll.

Benzalkoniumchlorid steht allerdings im Verdacht, langfristig die feinen Flimmerhärchen in der Nasenschleimhaut zu schädigen. Die Härchen sind sehr wichtig für den Abtransport von Schleim. Und bis die Härchen wieder nachgewachsen sind, dauert es eine Weile. Aus diesem Grunde ist es unbedingt notwendig, dass die Anwendung von Nasenspray AL 0,05% von einem Arzt überwacht wird, damit eine dauerhafte Schädigung der Nasenschleimhaut vermieden werden kann.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Weitere Artikelinformationen:

Anwendungsbereiche


- Schnupfen
- Fließschnupfen
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 5 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?

Kinder von 2-6 Jahren1 Sprühstoß1-3 mal täglichverteilt über den Tag

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
        - Bluthochdruck
        - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
        - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
        - Schilddrüsenüberfunktion
- Engwinkelglaukom

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder ab 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
        - Brennen der Schleimhäute
- Niesen
- Gefühl der "verstopften Nase", durch verstärkte Schleimhautschwellung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
        - Hautausschlag
        - Juckreiz
        - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten

Wichtige Hinweise and Aufbewahrung

Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittels selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen

Wirkstoff

Xylometazolin hydrochlorid0,5 mg

Xylometazolin0,44 mg

Benzalkonium chlorid+

Citronensäure monohydrat+

Glycerol+

Natriumcitrat-2-Wasser+

Wasser, gereinigtes+

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Pflichtangaben

Nasenspray AL 0,05%
Xylometazolinhydrochlorid 0,5 mg/ml Lösung
Zur Anwendung bei Kindern von 2 bis 6 Jahren.

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid.
Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica).
Hinweis: Sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
Enthält Benzalkoniumchlorid.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

ALIUD PHARMA® GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen
Stand: März 2021
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