NARADEX 2,5 mg Filmtabletten 3

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Produktbeschreibung Bei Migräne
Anbieter:
Dexcel Pharma GmbH
Darreichungsform:
Filmtabletten
Packungsgröße:
2 St
Artikelnr.:
11311482
Verfügbarkeit:
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Detaillierte Produktbeschreibung

Jeder Mensch wünscht sich, lang gesund zu bleiben und den Alltag aktiv und uneingeschränkt gestalten zu können. Erkrankungen und damit verbundene Beschwerden und Einschränkungen machen dies mitunter unmöglich. Schmerzen beeinflussen das Wohlbefinden besonders intensiv. Je nach Ausprägung wirken sie sich unterschiedlich stark auf die Alltagsgestaltung aus. Kopfschmerzen stellen nach den Rückenschmerzen die zweithäufigste Schmerzart dar. Jeder wird hin und wieder davon heimgesucht. Es gibt unterschiedliche Kopfschmerzarten. Neben Spannungskopfschmerzen sind Migränekopfschmerzen häufig. Durch eine hohe Schmerzintensität und Begleitsymptome leiden die Betroffenen sehr unter den Migräneanfällen. Zu den möglichen begleitenden Beschwerden gehören Sehstörungen, Sprachstörungen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Auch Bewegungsstörungen sind möglich. Während Spannungskopfschmerzen mit Haus- und einfachen Schmerzmitteln gut therapierbar sind, ist die Behandlung von Migräne schwieriger.

NaraDex 2,5 mg – bei Migränekopfschmerz

Das rezeptfreie Arzneimittel NaraDex 2,5 mg der Dexcel Pharma GmbH dient der Behandlung von Migränekopfschmerz. Es eignet sich zur Linderung von Migräne mit und ohne Aura. Unter einer Aura werden in diesem Fall den Schmerzen vorausgehende Beschwerden bezeichnet. Diese sind klassischerweise ein Augenflimmern, Wortfindungsstörungen oder Kribbelgefühle im Armbereich.

Vorteile auf einen Blick

  • zur Behandlung von Migräne mit und ohne Aura
  • einfache Anwendung
  • gute Verträglichkeit

 

Welche Inhaltsstoffe sind in NaraDex 2,5 mg enthalten?

Bei NaraDex 2,5 mg handelt es sich um Filmtabletten mit dem alleinigen Wirkstoff Naratriptan. Triptane lindern über eine aktivierende Wirkung am Serotoninrezeptor Migränekopfschmerzen.

 

Weitere Bestandteile sind:

  • mikrokristalline Cellulose
  • wasserfreie Lactose
  • Croscarmellose-Natrium
  • Magnesiumstearat (Ph. Eur., pflanzlich)
  • Polyvinylalkohol
  • Titandioxid (E171)
  • Polyethylenglykol/Macrogol
  • Talkum
  • Eisen(III)-hydroxid-oxid × H2O (E172)
  • Indigocarmin-Aluminiumsalz (E132)

 

Wann darf das Schmerzmittel nicht angewendet werden?

Sie dürfen NaraDex 2,5 mg nicht anwenden, wenn Sie:

  • eine Erkrankung der Nieren oder Leber haben
  • allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagieren
  • an Herzerkrankungen leiden
  • bereits einen Herzinfarkt erlitten
  • eine periphere vaskuläre Erkrankung haben
  • einen Schlaganfall hatten oder an Vorboten (TIA) leiden
  • an Bluthochdruck leiden
  • bereits andere Migränemedikamente einnehmen

 

Die Gabe ist nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 oder Erwachsene über 65 Jahren gedacht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise, insbesondere für Schwangere und Stillende, sowie Wechselwirkungen mit anderen Mitteln entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel.

 

Wie wird NaraDex 2,5 mg angewendet?  

Sofern Ihr Arzt keine andere Dosierung verordnet, nehmen Sie das Präparat bei Schmerzbeginn ein. Hierzu schlucken Sie eine Filmtablette NaraDex 2,5 mg unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit. Sie können die Einnahme nach 4 Stunden wiederholen. Die Tagesmaximaldosis beträgt 2 Filmtabletten.


Bei Nieren- oder Lebererkrankungen verringert sich die Tageshöchstdosis auf eine Tablette.


Welche Nebenwirkungen sind unter der Gabe von NaraDex 2,5 mg bekannt?

Unter der Anwendung von NaraDex 2,5 mg kann es zu unerwünschten Wirkungen kommen:

  • Häufig zeigen sich Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Unwohlsein, Schwindel, Kribbelgefühle und Hitzewallungen.
  • Gelegentlich tritt ein Schweregefühl im Körper, Enge, Druck und Schmerzen im Brust-Hals-Bereich, Sehstörungen, Veränderungen des Herzschlags und ein Blutdruckanstieg auf.
  • Selten kommt es zu allergischen Reaktionen, Magenschmerzen und blutigen Durchfall.
  • Sehr selten treten Herzbeschwerden und eine Minderdurchblutung der Arme und Beine auf.

 

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen wurden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

 

Wortlaut

Häufigkeit

sehr häufig

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten

1 bis 10 Behandelte von 10.000

sehr selten

weniger als 1 Behandelter von 10.000

nicht bekannt

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren

Daten nicht abschätzbar


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Weitere Artikelinformationen:

Anwendungsbereiche

Suchen Sie Ihren Arzt auf beim erstmaligen Auftreten der Beschwerden und bei mehr als 3 Anfällen pro Monat.
- Migräneanfall

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?

Erwachsene1 Tablette1 Tablettezu Beginn des Anfalls

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Zur Akutbehandlung - einmalige Gabe:
Innerhalb von 24 Stunden darf nur bei Wiederauftreten der Symptome eine 2. Dosis frühestens nach 4 Stunden gegeben werden.
Höchstdosis: Eine Dosis von 2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
- Schlaganfall in der Vorgeschichte
- Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
        - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
        - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
        - Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
        - Rauchen
        - Nikotinersatztherapie
        - Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Sehstörungen
- Bluthochdruck, der vorübergehend ist
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Pulserniedrigung
- Missempfindungen, wie:
        - Kribbeln
        - Wärmegefühl
        - Schwere-, Druck- und Engegefühl
- Muskelschmerzen
- Unwohlsein

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten

Wichtige Hinweise and Aufbewahrung

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt

Wirkstoff

Naratriptan hydrochlorid2,77 mg

Naratriptan2,5 mg

Cellulose, mikrokristalline+

Lactose81 mg

Croscarmellose natrium+

Magnesium stearat (pflanzlich)+

Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz+

Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz+

Macrogol+

Titandioxid+

Poly(vinylalkohol)+

Talkum+

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Pflichtangaben

"NaraDex® 2,5 mg Filmtabletten"

Wirkstoff: Naratriptan 2,5 mg (entspr. 2,78 mg Naratriptanhydrochlorid).
Anwendungsgebiete: Akute Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit oder ohne Aura.
Enthält Lactose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Stand: 07/2015
Der Apotheker empfiehlt:
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2 St HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG Artikelnr. 09542263
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  • Gesetzlich Versicherte
    Wir rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Sie erhalten eine Rechnung über die von Ihnen geleisteten Zuzahlungen, die Sie ggf. Ihrer Krankenkasse zur Beantragung einer Befreiung einreichen können.
  • Privat Versicherte
    Sie erhalten das Originalrezept und eine Kopie des Rezeptes gestempelt und unterschrieben von uns zurück. Eine Rechnung, die Sie bei Ihrem Versicherer einreichen können, liegt der Sendung bei.