DOLORMIN Migräne Filmtabletten 3

Abbildung ähnlich
Produktbeschreibung bei Migräneschmerzen
Anbieter:
Johnson & Johnson GmbH (OTC)
Darreichungsform:
Filmtabletten
Packungsgröße:
30 St
Artikelnr.:
01754592
Verfügbarkeit:
ausverkauft
Ihr Preis:
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Detaillierte Produktbeschreibung

Neben Spannungskopfschmerzen ist Migräne eine der am meisten vorkommenden Formen von Kopfschmerzen. Am häufigsten sind Personen zwischen dem 35. und dem 45. Lebensjahr betroffen. Auch Kinder können an Migräne erkranken.

Dolormin® Migräne Filmtabletten – auch für Kinder mit Migräne

Dolormin® Migräne Filmtabletten ist ein Arzneimittel mit einer schmerzstillenden, fiebersenkenden und entzündungshemmenden Wirkung. Das Medikament wurde für die symptomatische Therapie der akuten Kopfschmerzen bei Migräne mit und ohne Aura konzipiert. Es ist für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren bzw. einem Körpergewicht von mindestens 20 kg gedacht.

Welche Inhaltstoffe sind in Dolormin® Migräne Filmtabletten enthalten?

In einer Dolormin® Migräne Filmtablette sind 400 mg des Wirkstoffs Ibuprofen enthalten. Neben DL-Lysinsalz sind die weiteren Inhaltsstoffe:

 

  • mikrokristalline Cellulose
  • Hyprolose
  • Hypromellose
  • Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Povidon (K 30)
  • Titandioxid (E171)

 

Wann darf das Mittel nicht angewendet werden?

Dolormin® Migräne Filmtabletten dürfen Sie nicht anwenden, wenn Sie:

 

  • überempfindlich gegen Ibuprofen oder einen der weiteren Inhaltsstoffe sind
  • bereits schon einmal mit Kurzatmigkeit, Asthmaanfällen, Schwellungen der Haut und Nasenschleimhaut oder Hautreaktionen nach der Gabe von Acetylsalicylsäure bzw. anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben
  • ungeklärte Blutbildungsstörungen aufweisen
  • wiederholt von Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren geplagt wurden oder Blutungen hatten
  • Magen-Darm-Blutungen oder einen Magen-/Darm-Durchbruch in Verbindung mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) erlitten haben
  • unter Hirnblutungen oder anderen aktiven Blutungen leiden
  • schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen haben
  • eine schwere Herzschwäche besitzen
  • unter schwerem Wassermangel stehen
  • sich im letzten Drittel der Schwangerschaft befinden

 

Kinder unter 6 Jahren bzw. unter 20 Kilogramm dürfen Dolormin® Migräne Filmtabletten nicht einnehmen.

Wie werden Dolormin® Migräne Filmtabletten eingenommen?

Sofern Ihr Arzt keine andere Dosierung verschreibt, werden die Tabletten wie folgend eingenommen:

  • Kinder von 6 bis 9 Jahren einem Körpergewicht von 20 bis 29 kg nehmen eine halbe Filmtablette als Einzeldosis ein. Die maximale Tagesdosis liegt bei 1 ½ Tablette.
  • Kinder von 10 bis 11 Jahren einem Körpergewicht von 30 bis 39 kg nehmen eine halbe Filmtabletten als Einzeldosis ein. Die maximale Tagesdosis beträgt 2 Tabletten.
  • Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg, nehmen eine Filmtablette als Einzeldosis ein. Die maximale Tagesdosis liegt bei 3 Tabletten. 

 

Die Filmtabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen. Migräne-Patienten mit einem empfindlichen Magen, sollten das Medikament während einer Mahlzeit zuführen.

Das Mittel dient zur kurzfristigen Behandlung. Es sollte nicht länger als 3 Tage eingenommen werden.


Welche Nebenwirkungen sind bei Dolormin® Migräne Filmtabletten bekannt?

Unter der Einnahme von Dolormin® Migräne Filmtabletten treten eine Vielzahl an Nebenwirkungen auf. Häufig kommt es zu Magen-Darm-Beschwerden. Zu diesen zählen:

 

  • Sodbrennen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • geringfügige Magen-Darm-Blutverluste

 

Weitere Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Mitteln entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wir stehen mit unserer Beratungshotline unter 09280-9844 470 gern für Sie von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr bereit.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Weitere Artikelinformationen:

Anwendungsbereiche


- Migräne, Behandlung der Kopfschmerzen, vor allem in der akuten Phase

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage anwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Bewußtlosigkeit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?

Kinder von 6-9 Jahren (mit 20-29 kg Körpergewicht)1/2 Tablette1-3 mal täglichim Abstand von 4-6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

Kinder von 10-11 Jahren (mit 30-39 kg Körpergewicht)1/2 Tablette1-4 mal täglichim Abstand von 4-6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene (über 40 kg Körpergewicht)1 Tablette1-3 mal täglichim Abstand von 4-6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeit einzunehmen.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
        - Morbus Crohn
        - Colitis ulcerosa
- Blutbildungsstörungen
- Bluthochdruck
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
        - Lupus erythematodes
        - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Größere Operation, kurz zuvor stattgefunden

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Sodbrennen
        - Blähungen
        - Durchfälle
        - Verstopfung
        - Bauchschmerzen
        - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
        - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
        - Magenschleimhautentzündung
        - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schlaflosigkeit
- Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Erregung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
        - Hautausschlag
        - Juckreiz
- Anfälle von Atemnot
- Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten

Wichtige Hinweise and Aufbewahrung

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann

Wirkstoff

Ibuprofen ¦DL¦-lysin683,47 mg

Ibuprofen400 mg

Cellulose, mikrokristalline+

Povidon K30+

Magnesium stearat (pflanzlich)+

Titandioxid+

Hyprolose+

Hypromellose+

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Pflichtangaben

Dolormin® Migräne Filmtabletten.

Wirkstoff: Ibuprofen (als Ibuprofen, DL-Lysinsalz).
Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura. Für Kinder ab 20 kg (6 Jahre und älter), Jugendliche und Erwachsene.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Johnson & Johnson GmbH, 41470 Neuss.
Stand der Information: 02/2019
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