ASS AL Protect 100 mg magensaftres.Tabletten 3

ASS AL Protect 100 mg magensaftres.Tabletten - 50St - Blutverdünnung
Abbildung ähnlich
Produktbeschreibung
Anbieter:
ALIUD Pharma GmbH
Darreichungsform:
Tabletten, magensaftresistent
Packungsgröße:
50 St
Artikelnr.:
00149972
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Detaillierte Produktbeschreibung


ASS AL PROTECT 100 MG

100 STÜCK


ASS AL Protect als Blutverdünner, um Blutgerinnsel vorzubeugen

Tabletten mit magensaftresistentem Überzug
Zur Vorbeugung von weiteren Herzinfarkten
Zur Vorbeugung von Problemen des Herz-Kreislauf-Systems bei stabiler oder instabiler Angina pectoris
Zur Vorbeugung von weiteren Schlaganfällen durch Gefäßverschluss
• Für Erwachsene zur langfristigen Einnahme geeignet


Verbessert die Fließeigenschaft des Blutes


Die häufigsten Todesursachen in Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen1 wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine der Ursachen für Herzinfarkte und Durchblutungsstörungen sind Blutgerinnsel. Sie entstehen häufig durch das Verklumpen von Blutplättchen (Thrombozyten).2

Verklumpt Blut in einem Blutgefäß, wird das umliegende Gewebe nicht mehr durchblutet und von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten. Passiert dies in den Herzkranzgefäßen, kann es zu einer Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich) oder einem Herzinfarkt kommen. Ein Blutgerinnsel kann sich auch in den Herzkammern bilden. Wenn es sich löst, wird es im Blutstrom mitgeschwemmt und kann beispielsweise Gefäße im Kopf verschließen. Tritt dadurch ein Sauerstoffmangel im Gehirn auf, kann ein Schlaganfall die Folge sein.

ASS AL PROTECT wird als Blutverdünner eingesetzt, um das Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln zu verringern. Das Arzneimittel kann zur Anwendung kommen, um weitere Herzinfarkte, Schlaganfälle und Problemen des Herz-Kreislauf-Systems bei PatientInnen mit stabiler und instabiler Angina Pectoris vorzubeugen.

ASS AL PROTECT mit Magenschutz


ASS AL PROTECT sind magensaftresistente Tabletten mit 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS). Das Arzneimittel ist mit einem speziellen Überzug versehen, um die empfindliche Magenschleimhaut zu schützen. Dadurch kann die Tablette ungehindert den Magen passieren. Der Wirkstoff wird erst im Darm freigesetzt und vom Blut aufgenommen.

Acetylsalicylsäure in geringer Dosierung gehört zur Gruppe der Thrombozytenaggregationshemmer (TAH). Der Wirkstoff hemmt im Blut die Verklumpung der Blutplättchen und damit die Entstehung von Blutgerinnseln. Er blockiert die Bildung von speziellen Botenstoffen (Prostaglandine), die die Blutgerinnung fördern.

Zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes ist in der Regel eine längerfristige Einnahme notwendig. Ein Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS AL PROTECT sollte daher täglich eingenommen wird, damit eine kontinuierliche Wirkung gewährleistet ist.

ANWENDUNGSHINWEISE

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein.

EMPFOHLENE DOSIERUNG

Zur Vorbeugung eines Herzinfarkts beträgt die empfohlene Dosis für Erwachsene 100 mg (1 Tablette) 1-mal täglich.
Zur Vorbeugung eines Schlaganfalls beträgt die empfohlene Dosis für Erwachsene 100 mg (1 Tablette) 1-mal täglich.
Zur Vorbeugung von Problemen des Herz-Kreislauf-Systems bei Patienten mit stabiler oder instabiler Angina Pectoris (Schmerzen Im Brustbereich) beträgt die empfohlene Dosis für Erwachsene 100 mg (1 Tablette) 1-mal täglich.
Zur Vorbeugung von Blutgerinnseln nach bestimmten Arten von herzchirurgischen Eingriffen beträgt die empfohlene Dosis für Erwachsene 100 mg (1 Tablette) 1-mal täglich.

Die übliche Dosis für die langfristige Einnahme beträgt 100 mg (1 Tablette) 1-mal täglich. ASS AL Protect darf ohne ärztlichen Rat nicht in höherer Dosis angewendet werden. Die maximale Höchstdosis beträgt 300 mg pro Tag.

Ältere Patienten: Anwendung wie bei Erwachsenen. Generell sollte Acetylsalicylsäure bei älteren Patienten, die für Nebenwirkungen anfälliger sind, mit Vorsicht angewendet werden. Die Behandlung sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Kinder und Jugendliche: Acetylsalicylsäure darf bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht angewendet werden – außer auf ärztliche Anweisung.

ART DER ANWENDUNG

Nehmen Sie die Tablette im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit (½ Glas Wasser) ein. Wegen des magensaftresistenten Films sollten die Tabletten nicht zerdrückt, zerbrochen oder zerkaut werden, da der Tablettenüberzug eine Reizung des Magens verhindert.



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Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden

Bestimmte Risikofaktoren können die Gefahr für Erkrankungen des Herz-Kreislauf- Systems erhöhen. Dazu zählen mangelnde Bewegung, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Bluthochdruck, erhöhter Alkoholkonsum und Rauchen. Durch eine Schädigung der Gefäßwände, Arterienverkalkung und Bluthochdruck kann die Sauerstoffversorgung von Herz, Gehirn und Organen beeinträchtigt werden. Ein aktiver Lebensstil – kombiniert mit einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung – hilft, einer vorzeitigen Alterung der Blutgefäße vorzubeugen.

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Im Alter: Zur Vorbeugung bei stabiler Angina Pectoris

Mit zunehmendem Alter verändern sich auch die Blutgefäße. Sie sind nicht mehr so elastisch und es können Verkalkungen in den Gefäßwänden auftreten. Hinzu kommt, dass die Leistungsfähigkeit des Herzens abnimmt, die wiederum für die Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers verantwortlich ist. Diese Beeinträchtigungen können sich bei körperlicher Belastung mit einer Angina Pectoris (Schmerzen im Brustkorb) äußern. Zur Vorbeugung von Gefäßverschlüssen durch Blutgerinnsel kann bei Angina Pectoris in Absprache mit der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt ASS AL PROTECT eingesetzt werden. Herz-Kreislauf-Beschwerden sollten immer fachärztlich abgeklärt werden.


Häufige Fragen & Antworten


Sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt?

Wechselwirkungen zwischen ASS AL PROTECT und anderen Arzneimitteln sind zu beachten. Diese sind detailliert in der aktuellen Gebrauchsinformation zu finden.

Was ist zu beachten, wenn die Einnahme von ASS AL PROTECT vergessen wurde?

Wurde die vorherige Einnahme vergessen, darf nicht die doppelte Dosis genommen werden. Warten Sie bis zur nächsten Einnahme und führen Sie die Behandlung laut Anwendungsempfehlung fort.

Kann ASS AL PROTECT in der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat.

Schwangerschaft: Schwangere Frauen dürfen Acetylsalicylsäure nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie ASS AL Protect nur dann einnehmen, wenn Ihnen Ihre Ärztin / Ihr Arzt dies verordnet und die tägliche Dosis 100 mg nicht überschreitet. Regelmäßige oder hohe Dosen dieses Arzneimittels während der letzten Schwangerschaftsphase können schwerwiegende Komplikationen bei Mutter und Kind auslösen.

Stillzeit: Stillende Mütter dürfen Acetylsalicylsäure nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen.

1 Statistisches Bundesamt. 2026. „Todesursachen“. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/_inhalt.html. Zuletzt abgerufen am 13.04.2026
2 Scridon, Alina. 2022. „Platelets and Their Role in Hemostasis and Thrombosis—From Physiology to Pathophysiology and Therapeutic Implications“. International Journal of Molecular Sciences 23 (21): 12772. https://doi.org/10.3390/ijms232112772.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Weitere Artikelinformationen:

Anwendungsbereiche

Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen.
- Blutverdünnung (Hemmung der Thrombozytenaggregation, d.h. der Verklebung der Blutplättchen), wenn Folgendes vorliegt:
 - Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt
 - Vorbeugung und Langzeitbehandlung einer Angina pectoris (Hauptbeschwerde bei einer koronaren Herzkrankheit)
 - Koronararterien-Bypass-Transplantation (Vorbeugung gegen ein Transplantatverschluss)
 - Herzkathetertherapie
 - Durchblutungsstörungen im Gehirn (Vorbeugung gegen Hirninfarkte)

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel darf nicht zerdrückt, zerbrochen oder zerkaut werden.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Ohrgeräuschen (Tinnitus), Erbrechen, Verwirrtheitszuständen sowie zu Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?

Erwachsene1 Tablette1-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit

Erwachsene1 Tablette1-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit

Erwachsene1 Tablette1-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit

Erwachsene1 Tablette1-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit

Erwachsene1 Tablette1-mal täglichnach der Mahlzeit

Zur Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt:
Bei instabiler Angina pectoris:
Koronararterien-Bypass-Translantation:
Herzkathetertherapie:
Bei Durchblutungsstörungen im Gehirn (Vorbeugung gegen Hirninfarkte):

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Magengeschwür (Ulcus ventriculi), die aktiv und wiederkehrend sind
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Andere Blutungen, wie:
 - Hirnblutung
- Erhöhter Blutverlust bei Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese)
- Blutgerinnungsstörung (Koagulopathie)
- Erbliche Blutgerinnungsstörung (Hämophilie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Herzschwäche

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bevorstehende Operation
- Verstärkung und Verlängerung der Monatsblutung
- Bluthochdruck
- Geschwüre im Verdauungstrakt, wie
 - Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, die chronisch und wiederkehrend sind
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Elektrolyt- und Flüssigkeitsmangel-Zustände (Dehydratationen)
- Asthma bronchiale
- Neigung zu Allergien
- Neigung zu Gichtanfällen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
 - Sodbrennen
 - Übelkeit
 - Erbrechen
 - Durchfälle
 - Bauchschmerzen
 - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
 - Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- Blutungen, wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, mit eventuell verlängerter Blutungszeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
- Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese)
- Schnupfen
- Anfälle von Atemnot
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Hinweise and Aufbewahrung

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!.
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.

Wirkstoff

Acetylsalicylsäure100 mg

Talkum+

Cellulose, mikrokristalline+

Maisstärke+

Siliciumdioxid, hochdisperses+

Stearinsäure (pflanzlich)+

Methacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1)+

Polysorbat 80+

Natriumdodecylsulfat+

Triethylcitrat+

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Pflichtangaben

ASS AL Protect 100 mg magensaftresistente Tabletten

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure.
Wird angewendet, um das Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln zu verringern und damit Folgendem vorzubeugen: weitere Herzinfarkte, weitere Schlaganfälle, Probleme des Herz-Kreislauf-Systems bei Patienten mit stabiler oder instabiler Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich). Wird ebenfalls angewendet, um der Entstehung von Blutgerinnseln nach bestimmten Arten von herzchirurgischen Eingriffen zur Erweiterung oder zum Offenhalten der Blutgefäße vorzubeugen.
Hinweis: Dieses Arzneimittel eignet sich nicht für Notfallsituationen. Es kann nur zur Vorbeugung eingenommen werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

ALIUD PHARMA GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen
Stand: Oktober 2024
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Zuzahlungen

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Abrechnung mit den Krankenkassen / Krankenversicherern

  • Gesetzlich Versicherte
    Wir rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Sie erhalten eine Rechnung über die von Ihnen geleisteten Zuzahlungen, die Sie ggf. Ihrer Krankenkasse zur Beantragung einer Befreiung einreichen können.
  • Privat Versicherte
    Sie erhalten das Originalrezept und eine Kopie des Rezeptes gestempelt und unterschrieben von uns zurück. Eine Rechnung, die Sie bei Ihrem Versicherer einreichen können, liegt der Sendung bei.