Naratriptan HEUMANN bei Migräne 2,5 mg Filmtabletten 3
- Anbieter:
- HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
- Darreichungsform:
- Filmtabletten
- Packungsgröße:
- 2 St
- Artikelnr.:
- 09542263
- Verfügbarkeit:
- Sofort lieferbar
- Ihr Preis:
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- Menge:
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Anlegen- Detaillierte Produktbeschreibung
Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. In Deutschland sind schätzungsweise 10–15 % der Bevölkerung betroffen. Triptane gelten als wirksamste Substanzklasse für die Akuttherapie von Migräneattacken. Naratriptan Heumann® 2,5 mg ist in Deutschland rezeptfrei erhältlich. Es hat eine Halbwertszeit von 6 Stunden und eignet sich besonders für langanhaltende oder wiederkehrende Attacken.
Naratriptan Heumann® 2,5 mg – Rezeptfreies Triptan mit langer Halbwertszeit
Das Wichtigste auf einen Blick
- Wirkstoff: Naratriptan 2,5 mg
- Produktart: Zugelassenes OTC-Arzneimittel (rezeptfrei seit 1. April 2006)
- Hersteller: HEUMANN® PHARMA GmbH & Co. Generica KG
- Anwendung: Akutbehandlung von Migräneattacken mit und ohne Aura bei Erwachsenen
- Besonderheit: Halbwertszeit 6 Stunden; geringere Rezidivrate
- Dosierung: 1 Tablette pro Einnahme; max. 2 Tabletten pro 24 Stunden
- Geeignet für: Erwachsene (18–65 Jahre) mit bekannter Migräne-Diagnose
Was sind Triptane und wie wirken sie?
Triptane sind selektive Agonisten an Serotonin-5-HT1B/1D-Rezeptoren. Während einer Migräneattacke kommt es zur Erweiterung kranialer Blutgefäße und zur Freisetzung von Entzündungsmediatoren aus den Trigeminusfasern. Gemäß Fachinformation wirken Triptane diesen Mechanismen entgegen:
- Verengung der erweiterten kranialen Blutgefäße
- Hemmung der neurogenen Entzündung im trigeminovaskulären System
- Unterbrechung der Schmerzweiterleitung
Im Unterschied zu Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Aspirin setzen Triptane direkt an den zugrundeliegenden Mechanismen des Migräneschmerzes an.
Warum ist die Halbwertszeit von 6 Stunden ein klinischer Vorteil?
Gemäß Fachinformation hat Naratriptan 6 Stunden Halbwertszeit. Dies hat folgende Vorteile:
- Langanhaltendere Wirksamkeit pro Einnahme
- Niedrigere Rate an Migräne-Rezidiven (erneutes Auftreten der Kopfschmerzen innerhalb 24 Stunden) im Vergleich zu Sumatriptan (gemäß klinischen Studiendaten laut Fachinformation)
- Geeignet für Patienten, bei denen die Migräne langsam zunimmt oder über mehrere Stunden anhält
Wer darf Naratriptan nicht einnehmen?
Gemäß Fachinformation darf Naratriptan nicht eingenommen werden bei:
- Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen, koronarer Herzkrankheit oder Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- Schlecht eingestelltem Bluthochdruck (arterieller Hypertonie)
- Schlaganfall oder TIA in der Vorgeschichte
- Peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK)
- Schwerer Nieren- oder Leberfunktionsstörung
- Gleichzeitiger Einnahme anderer Triptane oder Ergotamin-haltiger Arzneimittel
- Basinärer oder hemiplegischer Migräne
Wie wird Naratriptan Heumann® 2,5 mg dosiert und eingenommen?
Nehmen Sie zu Beginn einer Migräneattacke 1 Tablette mit Wasser ein. Bei Rückkehr der Migräne innerhalb von 24 Stunden kann frühestens 4 Stunden nach der ersten Einnahme eine zweite Tablette eingenommen werden. Maximal 2 Tabletten pro 24 Stunden. Es eignet sich nicht zur Migräneprophylaxe. Zur Vermeidung medikamenteninduzierter Kopfschmerzen: nicht an mehr als 10 Tagen pro Monat anwenden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
- Anwendungs- bereiche
- Anwendung
- Dosierung
- Gegen- anzeigen
- Neben- wirkungen
- Hinweise
- Wirkung
- Wirkstoff
Anwendungsbereiche
- Migräneanfall
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
| Wer? | Einzeldosis? | Gesamtdosis? | Wann? |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1 Tablette | zu Beginn des Anfalls |
| Zur Akutbehandlung - einmalige Gabe: | |||
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
- Schlaganfall in der Vorgeschichte
- Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
- Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
- Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
- Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
- Rauchen
- Nikotinersatztherapie
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
- Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Sehstörungen
- Bluthochdruck, der vorübergehend ist
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Pulserniedrigung
- Missempfindungen, wie:
- Kribbeln
- Wärmegefühl
- Schwere-, Druck- und Engegefühl
- Muskelschmerzen
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise and Aufbewahrung
Was sollten Sie beachten?- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Wirkstoff
| Naratriptan hydrochlorid | 2,77 mg | ||
| Titandioxid | + | ||
| Poly(vinylalkohol) | + | ||
| Talkum | + | ||
| Naratriptan | 2,5 mg | ||
| Cellulose, mikrokristalline | + | ||
| Lactose | 81 mg | ||
| Croscarmellose natrium | + | ||
| Magnesium stearat (pflanzlich) | + | ||
| Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz | + | ||
| Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz | + | ||
| Macrogol 3350 | + | ||
Pflichtangaben
(Wirkstoff: Naratriptan)
Zur Anwendung bei Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren
Anw.: Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura.
Enthält Lactose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Stand: 11/2023
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Da bei rezeptpflichtigen Medikamenten das Originalrezept bei uns vorliegen muss, ist eine Bestellung über das Internet leider nicht möglich. Bitte senden Sie Ihr Rezept daher im Freiumschlag an:
Luitpold Apotheke
Postfach 1360
95148 Selbitz
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Preise für verschreibungspflichtige Arzneimittel
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Zuzahlungen
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Abrechnung mit den Krankenkassen / Krankenversicherern
- Gesetzlich Versicherte
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