LAXOBERAL Abführ Tropfen 50 ml Abführmittel bei Verstopfung 3

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Produktbeschreibung
Anbieter:
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care
Darreichungsform:
Tropfen zum Einnehmen
Packungsgröße:
50 ml
Artikelnr.:
04348786
Verfügbarkeit:
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Detaillierte Produktbeschreibung

Der Stuhl ist hart, der Enddarm scheint blockiert und der Betroffene muss stark pressen.  Ungefähr ein Fünftel der deutschen Bevölkerung leidet hin und wieder an Verstopfung. Es gibt sehr viele Gründe und nicht immer sind diese harmloser Natur. Daher sollte man die Ursache von einem Arzt abklären lassen. Fehlernährung, eine mangelnde Flüssigkeitsaufnahme oder auch bestimmte Medikamente können neben ernsthaften Erkrankungen ebenfalls zu einer Verstopfung führen.

Laxoberal® Abführ-Tropfen bereits für Kinder ab 4 Jahren

Das Abführmittel Laxoberal® Abführ-Tropfen wird bei Verstopfung und Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung verlangen, angewendet. Sie können Erwachsenen und bereits Kindern ab 4 Jahren verabreicht werden.

Hinweis: Abführmittel sollten niemals ohne Klärung der Verstopfungsursache durch den Arzt über eine längere Dauer eingenommen werden.

 

Welche Inhaltstoffe in Laxoberal® Abführ-Tropfen sind enthalten?

Als Wirkstoff ist Natriumpicosulfat enthalten. Ein Milliliter der farblosen bis leicht gelben, klaren Lösung fasst 7,78 Milligramm Natriumpicosulfat-Monohydrat.

Weitere Inhaltsstoffe sind:

  • Natriumbenzoat
  • Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend)
  • Natriumcitrat-Dihydrat
  • Citronensäure-Monohydrat
  • gereinigtes Wasser

 

Wann darf Laxoberal® Abführ-Tropfen nicht angewendet werden?

Tritt eine Verstopfung im Zusammenhang mit Bauchschmerzen, Erbrechen, Blut im Stuhl und Fieber auf, kann eine ernstzunehmende Erkrankung, wie ein Darmverschluss oder eine akute Entzündung im Bauchbereich, vorliegen. Bei solchen Symptomen dürfen Sie Laxoberal® Abführ-Tropfen nicht einnehmen und sollten unverzüglich Ihren behandelnden Arzt aufsuchen. Auch ein spontanes Auftreten oder eine länger andauernde Verstopfung können Alarmzeichen sein. Die Einnahme der Tropfen sollte auch in diesen Fällen mit einem Arzt abgeklärt werden.

Laxoberal® Abführ-Tropfen dürfen nicht zur Anwendung kommen, wenn Sie:

  • überempfindlich gegen Natriumpicosulfat sind oder allergisch gegen verwandte Stoffe aus der Gruppe der Triarylmethane oder einen der weiteren Inhaltsstoffe reagieren
  • unter Darmverengung mit verschlechterter Darmpassage oder Darmverschluss leiden
  • starke, akute Bauchschmerzen mit oder ohne Fieber haben und gegebenenfalls Übelkeit verspüren bzw. Erbrechen müssen, etwa bei einer Blinddarmentzündung
  • an akut entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes leiden
  • einen erheblichen Flüssigkeitsmangel aufweisen
  • eine seltene angeborene Fructose-Unverträglichkeit aufweisen

Das Abführmittel darf Kindern unter 4 Jahren nicht verabreicht werden.

Wann darf das Mittel nur unter besonderer Vorsicht eingenommen werden?

Liegt eine Störung des Wasser- und Mineralsalzhaushaltes vor, etwa bei einer stark eingeschränkten Nierenfunktion, dürfen Sie Laxoberal® Abführ-Tropfen nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.

Welche Wechselwirkungen sind bekannt?

Bei gleichzeitiger Zufuhr von Antibiotika kann es zu einem Verlust der abführenden Wirkung von Laxoberal® Abführ-Tropfen kommen.

Bei übermäßigem Gebrauch des Abführmittels existiert ein Risiko des Ungleichgewichtes von Salzen, wie Kalium, im Blut. Werden neben Laxoberal® Abführ-Tropfen noch Diuretika (harntreibende Mittel) oder Kortikosteroide (Hormone der Nebennierenrinde) verabreicht, kann dieses Risiko erhöht werden. Ein Ungleichgewicht von Salzen im Körper kann zu Herzfunktionsstörungen und Muskelschwäche führen sowie die Empfindlichkeit gegen bestimmte Medikamente zur Stärkung der Herzfunktion erhöhen.

Wie wird Laxoberal® Abführ-Tropfen eingenommen?

Sofern Ihr Arzt keine andere Dosierung verordnet hat, ist die übliche Einzeldosis:

 

  • für Erwachsene 10–18 Tropfen
  • für Kinder ab 4 Jahren 5–9 Tropfen

 

Die Tageshöchstdosis von 18 Tropfen für Erwachsene und 9 Tropfen für Kinder ab 4 Jahren sollte nicht überschritten werden.

Hinweise zur Verwendung von Laxoberal® Abführ-Tropfen

 

  • Die abführende Wirkung tritt normalerweise nach 10–12 Stunden ein. Daher ist es sinnvoll, die Tropfen am Abend einzunehmen.
  • Fangen Sie mit der niedrigsten Dosierung an; gegebenenfalls bringt diese bereits die erwünschte Wirkung.
  • Die Zufuhr des Abführmittels kann mit oder ohne Flüssigkeit erfolgen.
  • Versuchen Sie nicht, durch starkes Pressen einen Stuhlgang zu erzwingen. Warten Sie bis die Wirkung eintritt.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Laxoberal® Abführ-Tropfen auftreten?

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen wurden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

 

Wortlaut

Häufigkeit

sehr häufig

mehr als 1 Behandelter von 10

häufig

1 bis 10 Behandelte von 100

gelegentlich

1 bis 10 Behandelte von 1 000

selten

1 bis 10 Behandelte von 10 000

sehr selten

weniger als 1 Behandelter von 10 000

nicht bekannt

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren

Daten nicht abschätzbar

 

Sehr häufig wird unter der Einnahme von Laxoberal® Abführ-Tropfen Durchfall beobachtet. Häufig kann es zu Bauchbeschwerden, wie Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfe, kommen.  Gelegentlich treten Schwindel, Übelkeit und Erbrechen auf.

Es kann auch zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Hautreaktionen wie Schwellung der Haut oder Schleimhaut, insbesondere im Bereich von Gesicht und Rachen, bis hin zur Atemnot
  • arzneimittelbedingter Hautausschlag
  • Hautausschlag
  • Hautjucken
  • allergische Reaktionen
  • kurzzeitige Bewusstlosigkeit

 

Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist jedoch nicht bekannt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wir stehen mit unserer Beratungshotline unter 09280-9844 470 gern für Sie von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr bereit.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Weitere Artikelinformationen:

Anwendungsbereiche

Das Arzneimittel sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch Ernährungsumstellung nicht zu beheben ist.
- Verstopfung, zur kurzzeitigen Anwendung
- Erleichterung der Darmentleerung und Erweichung des Stuhls, z.B. bei schmerzhaftem Analleiden oder nach Operationen

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nur kurzfristig anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Durchfall sowie zu Flüssigkeits- und Salzverlusten kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?

Kinder ab 4 Jahren5-9 Tropfen1-mal täglichabends

Erwachsene10-18 Tropfen1-mal täglichabends

Die abführende Wirkung tritt normalerweise nach 10 bis 12 Stunden ein.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bauchschmerzen unbekannter Ursache
- Darmverschluss
- Verengung im Verdauungstrakt
- Blinddarmentzündung
- Flüssigkeitsmangel

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen, die akut sind
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes
- Eingeschränkte Nierenfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 4 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder ab 4 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Durchfälle
        - Blähungen
        - Bauchschmerzen
        - Bauchkrämpfe

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten

Wichtige Hinweise and Aufbewahrung

Was sollten Sie beachten?
- Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff verhindert, dass dem Darminhalt Wasser und Salze entzogen werden. Gleichzeitig fördert er das Einströmen von Wasser und Salzen in den Darm. Dadurch gewinnt der Darminhalt an Volumen und wird weicher, was zu einem Stuhldrang und einer erleichterten Stuhl·entleerung führt

Wirkstoff

Natrium picosulfat-1-Wasser7,78 mg

Natrium picosulfat7,5 mg

Natriumbenzoat+

Sorbitol 70+

Sorbitol450 mg

Natriumcitrat-2-Wasser+

Citronensäure monohydrat+

Wasser, gereinigtes+

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Pflichtangaben

Laxoberal® Abführ-Tropfen.

Wirkstoff: Natriumpicosulfat.
Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern.
Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Sorbitol (Abführ-Tropfen). Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.
Stand: Juni 2017 (SADE.DULC11.17.03.0771)
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    Sie erhalten das Originalrezept und eine Kopie des Rezeptes gestempelt und unterschrieben von uns zurück. Eine Rechnung, die Sie bei Ihrem Versicherer einreichen können, liegt der Sendung bei.