FORMIGRAN Filmtabletten 3

FORMIGRAN Filmtabletten - 2St - Kopfschmerzen und Migräne
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Produktbeschreibung ...
Anbieter:
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare
Darreichungsform:
Filmtabletten
Packungsgröße:
2 St
Artikelnr.:
02195485
Verfügbarkeit:
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Detaillierte Produktbeschreibung

Das Arzneimittel Formigran® hilft zuverlässig und schnell bei Kopfschmerzen, die durch Migräne verursacht wurden. Dank Naratriptan mit 2-fach-Wirkung lindert es den Schmerz und agiert gezielt gegen die Ursache. Häufig reicht bereits die Einnahme einer Tablette, um für den Rest der vorliegenden Migräneattacke schmerzfrei zu bleiben.

Formigran® bei akuten Migräneanfällen

Wie wirkt das Arzneimittel Formigran® ?

Der im Medikament enthaltene Wirkstoff Naratriptanhydrochlorid wirkt als Serotoninagonist und verengt geweitete und somit schmerzverursachende Blutgefäße im Gehirn. Damit werden nicht nur die Kopfschmerzen, sondern auch die dazugehörigen Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit gelindert.

Wie wird Formigran® angewendet?

Das Medikament Formigran® wirkt dann am effektivsten, wenn es bereits frühzeitig zu Beginn eines Migräneanfalles oral, unzerkaut eingenommen wird. Es kann auch zu einem späteren Zeitpunkt während der Migräneattacke eingenommen werden. Jede Tablette enthält 2,5 mg des Wirkstoffes Naratriptanhydrochlorid, der in den überwiegenden Fällen ausreicht, die Schmerzen spürbar zu verringern und für die restliche Dauer der Migräneattacke fern zu halten. Sollte der Schmerz bestehen bleiben, wird eine zweite Tablette mit einem Mindestabstand von 4 Stunden  eingenommen. Es dürfen nicht mehr als 2 Tabletten in 24 Stunden angewendet werden.

Weitere Hinweise zur Anwendung des Medikamentes bei Migräne

Formigran® wird lediglich und ausschließlich bei der symptomatischen und ursächlichen Behandlung von Kopfschmerzen anzuwenden, die durch Migränen entstehen. Während der Aura-Phase einer klassischen Migräne ist von einer Anwendung abzuraten.

Wann darf Formigran® nicht angewendet werden?

Das Medikament wird nicht zur Prävention von Migräne verwendet und sollte deshalb während, nicht vor einer Migräneattacke eingenommen werden. Formigran® wird zur Linderung von Symptomen genutzt, die durch klassische oder gewöhnliche Migräne hervorgerufen wird. Betroffene, die jünger als 18 oder älter als 65 Jahre sind sowie Patienten mit Allergien gegen den Wirkstoff Naratriptanhydrochlorid oder einen weiteren Bestandteil des Medikamentes sollten von einer Einnahme absehen.

Auch bei Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Leber-, Nieren- oder periphere Durchblutungsstörungen sollten Sie auf die Anwendung des Arzneimittels verzichten. Leiden oder litten Sie bereits an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt, sollten Sie die Verwendung von Formigran® vermeiden. 

Das Medikament sollte nicht zeitgleich mit anderen Medikamenten eingenommen werden, die entweder als Serotonin-Rezeptoragonisten oder als selektive Serotonin-Aufnahmehemmer agieren. Dazu zählen unter anderem Anti-Depressiva wie Citalopram oder Paroxetin.
Im Falle einer Schwangerschaft sollten Sie vor der Einnahme von Formigran® einen Arzt konsultieren. Dies gilt auch, wenn Sie zeitgleich Medikamente einnehmen, die aktiv über die Niere ausgeschieden werden.

Eine Überdosierung kann zu erschwerten Nebenwirkungen führen. Bitte konsultieren Sie in diesem Falle Ihren behandelnden Arzt.

Welche Nebenwirkungen sind bei der Einnahme von Formigran® bekannt?

Bei Einnahme des Arzneimittels kann es häufig zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Kribbeln
  • Hitzegefühl
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Unwohlsein
  • Schläfrigkeit.

 

Gelegentlich kommt es durch die Einnahme auch zu

  • Sehstörungen
  • Veränderung des Herzschlagrhythmus
  • starkem Herzklopfen
  • Schweregefühl
  • vorübergehendes Gefühl von Schmerz
  • Enge oder Druck in verschiedenen Körperteilen

 

Selten löst Formigran® auch die folgenden Nebenwirkungen aus:

  • anaphylaktischen Reaktionen
  • Dickdarmentzündungen
  • Hautreizungen und –schwellungen

 

Sehr selten kommt es zu Herzverkrampfungen und mangelnden Gliedmaßendurchblutungen.

Wenn es während der Einnahme des Medikamentes zu einem der genannten oder anderen Nebenwirkungen kommt, so konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.

 


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Weitere Artikelinformationen:

Anwendungsbereiche

Suchen Sie Ihren Arzt auf beim erstmaligen Auftreten der Beschwerden und bei mehr als 3 Anfällen pro Monat.
- Migräneanfall

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?

Erwachsene1 Tablette1 Tablettezu Beginn des Anfalls

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Zur Akutbehandlung - einmalige Gabe:
Innerhalb von 24 Stunden darf nur bei Wiederauftreten der Symptome eine 2. Dosis frühestens nach 4 Stunden gegeben werden.
Höchstdosis: Eine Dosis von 2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
- Schlaganfall in der Vorgeschichte
- Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
        - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
        - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
        - Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
        - Rauchen
        - Nikotinersatztherapie
        - Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Sehstörungen
- Bluthochdruck, der vorübergehend ist
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Pulserniedrigung
- Missempfindungen, wie:
        - Kribbeln
        - Wärmegefühl
        - Schwere-, Druck- und Engegefühl
- Muskelschmerzen
- Unwohlsein

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten

Wichtige Hinweise and Aufbewahrung

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt

Wirkstoff

Naratriptan hydrochlorid2,77 mg

Naratriptan2,5 mg

Cellulose, mikrokristalline+

Lactose94,07 mg

Croscarmellose natrium+

Magnesium stearat+

Hypromellose+

Titandioxid+

Triacetin+

Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz+

Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz+

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Pflichtangaben

"FORMIGRAN 2,5 mg Filmtabletten "

(Wirkstoff: Naratriptanhydrochlorid).
Anwendungsgebiete: Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura. FORMIGRAN Filmtabletten dürfen nur dann angewendet werden, wenn eine Migräne eindeutig diagnostiziert wurde.
Warnhinweis: Enthält Lactose

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Apothekenpflichtig Referenz: FOR1-E04
Der Apotheker empfiehlt:

Bei Kopfschmerzen

10 ml MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH Artikelnr. 08892222
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Rezeptpflichtige Medikamente

Da bei rezeptpflichtigen Medikamenten das Originalrezept bei uns vorliegen muss, ist eine Bestellung über das Internet leider nicht möglich. Bitte senden Sie Ihr Rezept daher im Freiumschlag an:

Luitpold Apotheke
Postfach 1360
95148 Selbitz

Einen Freiumschlag können Sie   hier bestellen.

Aus Sicherheitsgründen erfolgt kein Versand von Medikamenten die der BTM-Verordnung unterliegen. Kühlpflichtige Medikamente versenden wir von Montag bis Donnerstag.

Nach Eingang und Prüfung des Rezeptes erhalten Sie Ihre Medikamente versandkostenfrei innerhalb von zwei bis drei Werktagen an Ihre angegebene Adresse zugesandt.

Preise für verschreibungspflichtige Arzneimittel

Die Preise für rezeptpflichtige Produkte unterliegen in Deutschland der sog. Preisspannenverordnung, d.h. dass die Preise gesetzlich vorgeschrieben sind und Rabatte nicht gewährt werden dürfen.

Zuzahlungen

Als deutsche Apotheke unterliegen wir deutschem Recht und müssen die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung in voller Höhe berechnen.

Abrechnung mit den Krankenkassen / Krankenversicherern

  • Gesetzlich Versicherte
    Wir rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Sie erhalten eine Rechnung über die von Ihnen geleisteten Zuzahlungen, die Sie ggf. Ihrer Krankenkasse zur Beantragung einer Befreiung einreichen können.
  • Privat Versicherte
    Sie erhalten das Originalrezept und eine Kopie des Rezeptes gestempelt und unterschrieben von uns zurück. Eine Rechnung, die Sie bei Ihrem Versicherer einreichen können, liegt der Sendung bei.